Rückenschule
Die Rückenschule ist eine Prophylaktische Maßnahme. Rückenschmerzen stellen einen sehr hohen Kostenfaktor da. Daher ist es wichtig das Gesundheitsbewußtsein in der Bevölkerung zu wecken. Wichtig hierzu ist die Bereitschaft und der Wille etwas an seinem Verhalten zu ändern.
Bewegung ist eine der wichtigsten Regel in der Rückenschule. Rückengerechtes Verhalten und einen Physiologischen Umgang mit der Wirbelsäule sind von hoher Bedeutung. Belastungen für die Strukturen der Wirbelsäule, Bänder, Muskeln, Gelenke und speziell an der Bandscheibe sind zu vermeiden.
Damit die Wirbelsäule mobil und stabil bleibt müssen die Gelenke beweglich, die Muskeln geschmeidig, aber auch kräftig gehalten werden. Muskel die Arme und Beine am Rumpf fixieren, sind häufig zu kurz geraten und sollten daher gedehnt werden.
Die Wirbelsäule muss durch ein Korset aus
Muskeln geschützt und gehalten werden. Bei der Rückenschule lernt man den Umgang mit der Wibelsäule im Alltag, z.B. wie man sich bückt schwere Lasten hebt, bewegt und trägt.
Als Rückenschulteilnehmer lernt man den Umgang
mit dem eigenem Körper, Ziel ist es das Körpergefühl wieder zu entdecken In der Krankengymnastik finden Verfahren, die Wahrnehmungsvermögen des Patienten einbeziehen, znehmende Bedeutung.
So werden Bereiche aus dem Yoga, die Feldenkrais-Methode, die Lösungstherapie nach Schaarschuch - Haase vermehrt eingesetzt .
Dabei ist immer zu beachten, daß der menschliche Organismus ein komplexes Ganzes ist und aus sehr verschiedenen Sichtweisen wirkungsvoll behandelt werden kann.